Das Ziel menschlicher Entwicklung ist nicht nur „Licht und Liebe“

Prüft alles, und das Gute behaltet!
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Der Chaukee heute mal wieder spiritual. Ich hatte gestern Nacht keinen Schlaf und erhöhtes Bewusstsein dank Fieberzustand und nutzte die Gelegenheit, meine Verbindung mit dem Schöpfer-Ist zu üben. Wen es interessiert: meine grundlegende Vorgehensweise ist die, zuerst über innere Bedeutungsbilder wie Jesus-Lehren, Krishna-Weisheiten und den grossen Freund hinter den Kulissen allmählich diese Gedanken verblassen zu lassen und nur noch bewusst, in „Liebe“ zu sein. Beim zeitweiligen Gelingen dieser all-richtigen schönen Verbindung nutzte ich die Klarheit der Wahrnehmung und versuchte die Aspekte dieses eigentlich einzig wahren Seinszustandes zu ergründen, denn mir fiel auf, dass der Liebesaspekt bei weitem nicht alles daran war und ist. Worte sind Schall und Rauch, und es wird wahrscheinlich aus dem Stand heraus etwas schwierig sein, nachfolgende Begriffe in einen gemeinsamen Zustand zu verschmelzen… 😉
(Liste mit Sicherheit unvollständig)

  • Ewig
  • Wahrhaft
  • All-liebend
  • Freundschaftlich
  • Ernsthaft
  • All-weise

Hast du, lesendes Freundeswesen, den Zustand in diesem Leben schon erleben dürfen, magst du mir möglicherweise meine Wiedergabe hier bestätigen, ergänzen, oder beim nächsten kurzen Aufbruch zurück ins Raum-, Zeit-, und Formlose nachprüfen?

„Liebe ist alles“ ist streng genommen spirituelle Desinformation

Meine diese Erfahrung, dass unsere Herkunft und die Endstation und das Eigentliche, kurz: das Göttliche, mehr ist als einfach „Liebe“, bringt mich natürlich sofort wieder zu einem meiner Lieblingsthemen, dem New Age. Die Herkunft dieser neuen Religion, mit seinen Mantras, Ritualen, Glaubensbekenntnissen, Führern, Geldabschöpfern und vor allem Verwirrern darf jedem nach einer Stunde Recherche zu Alice Bailey, Helena Blavatsky, Logen/Mystery Babylon, okkultem Symbolismus und Satanismus bekannt sein. Wenn es ihm oder ihr dank einer gesunden Intuition nicht schon von alleine „kommt“ 😉
Dass es sich bei New Age um eine Religion handelt, dürfte der Kommentarbereich hierunten in den nächsten Jahren beispielhaft belegen, he, he.

Nein, New Age genügt mit seiner mantra-artig-unendlich wiederholten „Licht und Liebe“ und „Alles ist Liebe“-Drescherei auch einer der klassischen Definitionen von Desinformation. Etwas Teilwahrheit mit Auslassung kann ein fatales Weltbild ergeben. Beispiel: Die Gier der Banker ist Schuld an der ungerechten Ressourcenverteilung in der Welt? Nö, da gibt es mindestens zwei bis drei Ebenen darüber, wo die wirklich Macht und Niedertracht sitzt, wo „Geld“ als Machtmittel erst erfunden wurde und dirigiert wird (und nein: wenn dir bei dieser Thematik automatisch Antisemitismus hochkommt, hast du noch viel Recherche-Arbeit zur Deprogrammierung vor dir, 41 volle Stunden, mindestens). Von der Mitverantwortung mitschwimmender Menschen ganz zu Schweigen. Und so ist es spirituell eben auch mit der „Liebe ist Alles“-Aussage – simple Desinformation, da Auslassung.

Ganz nebenbei wird durch die ständige, häufig unpassende Wiederholung der Phrasen rein psychologisch die Bedeutsamkeit genommen. Zurück bleiben „Licht und Liebe“ als leere Schallwellen, Tintenrückstände, Bits und Bytes. Ganz im Sinne des Ideengebers.

Und wo doch schon das Wort „Liebe“ im westlichen Sprachgebrauch extrem polysem, also bedeutungsüberladen, ist. Sag dem vegetierenden TV-Konsumenten „Liebe“, und er, oder mindestens sie, werden Romantisches vor dem inneren Auge projizieren. „Liebe“ wird sogar „gemacht“, also mit Genitalaktionen verknüpft. Anstatt das präzise Wort Empathie zu verwenden, wird auch dafür „Liebe“ breitgezogen. Diese Unschärfe der Sprache gerade in diesem Bereich wird kaum Zufall sein.

Und noch randbemerkter, die Ergänzung von Liebe mit „Licht“ sehr fishy ist, weiss man um die gottähnliche Stellung Luzifers, des Lichtbringers, in der Glaubenswert der Bruderschaft.

In diesem Sinne: Seien wir mindestens wahrhaftig, emphatisch, freundschaftlich, ernsthaft und weise.

Herzlichst, der Chaukee

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Kilez More/Truthrap/Alchemist: Ist Musik eine Lösung?

Wie versprochen hier mein Bericht und Reflexionen zum Kilez More Konzert in Chur.

Eins vorneweg: Meine Vorfreude fand (ausnahmsweise) schöne Bestätigung.

Da steigt also ein Mittvierziger an einem Samtag Abend in einen dunklen, kleinen Rastakeller in Chur, ein-zwei Dutzend durchwegs „alternativ“ wirkende Hochindividualisten sind bereits da, Alter so zwischen 15 und 45. Meine plötzliche Panik, trotz Ticket vielleicht keinen Einlass mehr zu erhalten, ist komplett unbegründet, und vor Jahrzehnten gereifte Praktik, vor 24:00 gar nicht erst in Ausgang zu gehen, ignoriert. Also erstmal zwei bis drei Stunden warten, wohlwissend, dass Kilez auch erst nach Mitternacht aufzutreten beliebt. Aaron, der mich aufgrund meines WTC7-Shirts vom Fratzenbuch erkennt, spricht mich an, hat Ähnliches durchgemacht wie ich, wenn man die rote Pille schluckt und für sein Umfeld erstmal ein paar Jahre wenig bis gar nicht mehr normal ansprechbar ist. Da mischen sie sich unmerklich unter uns, Kilez, Morgaine und Tjorben, tolle Ausstrahlung, echte, tiefe Seelen, die mit ihrer Präsenz die Anwesenden sofort aus der gegenseitigen Fremdheit enthemmen. Ich nehme mich zurück, auch wenn ich Kilez am liebsten gleich von Anfang an geknuddelt hätte. Stelle mir vor, dass das eher doof ist, von Fremden überfahren zu werden 😉

Die beiden Vor-Rapper beginnen mit sympathischer Art und aufgeklärten Texten, der Eine ist der Barinhaber – so kam also das einzige Schweizer Konzert 2017 zustande, denke ich. Wir sind nun so zwischen 40-50 Zuschauer, als gegen Mitternacht der Alchemist und seine linken und rechten Kehlen loslegen (ich denke mir, Kilez inmitten Jachin und Boas, also DOCH gesteuerte Opposition/Logenbruder, he, he). Von null auf hundert verwandeln sich die unbekannten „Ökos“ und „Kiffer“ um mich herum in Vollblut-Truther und Geopolitik-Experten, eine Stimmung und ein Mitsingen, ein Anfeuern und ein gegenseitiges Energie-Schenken, als wären wir alle jede Woche an einer Montagsmahnwache und voll eingespielt. MEINE FRESSE war das schön, mal in Physis Leute um mich zu haben, die das alles verstehen, was der Kilez da hochverdichtet in seine Texte gepackt hat, die wirklich die Scheisse erkannt haben und überwinden wollen. Einsames Bloggen im Keller kann sicher NICHT die Lösung sein. Wer mich kennt, weiss natürlich, dass ich im Kleinen mit der Familie Vieles am Umsetzen bin, dass ich mich lokal vernetze usw., aber wirklich Leute, die Mystery Babylon halbwegs durchschaut haben, habe ich nur einen um mich. Vorsatz für 2018: Pax Terra Musica, oder Ramstein, oder oder. Nach meinem Erlebnis am Kilez-Konzert habe ich erkannt, dass die virtuelle Vernetzung einen gewissen illusorischen Aspekt beinhaltet, viel weniger tief wirkt als die echte Begegnung (mache haben halt etwas länger…).

Der Kilez rappt gut, klar verständlich, sofort super Laune verbreitend, technisch wohl wie ein Profi, stelle ich mir zumindest vor, auch wenn meine letzten Rap-Scheiben in den späten Achzigern mit Run-DMC und Tone-Loc meinen Plattenteller beehrten. „Kein Krieg ohne Öl, kein Öl ohne Krieg“, alle singen und hüpfen mit.

Was mir auffällt: Keiner hier hängt am Mobiltelefon, den ganzen Abend nicht. Nur die Alten, Aaron und ich, scheinen ein paar Szenen mitschneiden zu wagen…

Schön, dass die drei trotz kleinstem Publikum alles geben. Wenn Morgaine anstimmt zu wunderschönen Soul-Einschüben, scheinen alle kurz den Atem anzuhalten – da singt auch die Göttin mit. Und Tjorben ist sowieso ein Fall für sich: Mir kommt er schon optisch, aber vor allem von der konstant positiven Ausstrahlung her, wie ein Jesus vor. In diesem Raum ist überhaupt jede und jeder hochindividuell, alle sind sich selber, ein ganz spezieller Mix. Und das ist auch die Stärke einer Bewegung, die nicht mal einen passenden Namen hat, um alle deckeln zu können. Wahrheitsbewegung, Friedensbewegung, Rechtsesoteriker, Linksglobalisten, whatever. Wir sind bewusst unorganisiert, unstrukturiert, lose vernetzt, ohne gemeinsame Agenda, nur mit dem Bewusstsein im Herzen, im Sinne der Schöpfung handeln zu wollen. Alles Andere wäre angreifbar, in 5 Minunten gespalten durch die „Agenten“ der Geldmächtigen. Siehe Montagsmahnwachen.

Und nun, ist Musik ein Teil der Lösung?

Ja, wenn sie wie von Kilez richtig gemacht, keine falsche Führungsfunktion übernimmt. Ich erzähle dem geneigten Leser nun nichts von „Musik verbindet die Seelen“ blabliblabla, auch wenn sie das natürlich tut und dringend nötig ist. Stattdessen möchte ich kurz berichten von der Philosophie des indischen Gurus Srila Praphupada, dem Begründer der Hare Krishna Bewegung im Westen: Gemäss den indischen Veden soll Musik in unserem „dunklen Zeitalter“ die einzige noch funktionierende spirituelle Technik sein, um zu wahrem Gott-Bewusstsein zu finden. Deshalb sieht oder sah man seine Jünger auch immer singend und tanzend auf den Strassen. Es könnte sein, dass Musik deshalb so penetrant von der luziferischen Musikindustrie in Beschlag genommen wird, mit zerhackten Melodien und entfremdeten Stimmen, okkulten und abartigen Texten und Gesten, um als weiteres Mittel die Menschen vom Aufwachen abzuhalten. Wenn wir Musik aber positiv ausleben, könnte sie ein fast mystischer Schlüssel zu unserer Befreiung sein. Wer weiss? Letzten Samstag hat es sich auf jeden Fall für mich so angefühlt.

Alchemie und ihre okkulte Bedeutung in der Geschichte der Logenbrüder

Als alter Nörgler muss ich aber natürlich noch ein Thema ansprechen, was mich bei Kilez‘ neuem Album und den Videos etwas umgetrieben hat: Die dunkle Symbolik, ausgerechnet Kutten und Alchemie, alles optisch und inhaltlich nahe an der Mystery Babylon Thematik, also nahe an den Mitteln und der Religion der „Eliten“. Seit meiner intensiven Beschäftigung mit Desinformanten und Agenten auf meinem englischen Blog vor vielen Jahren bin ich einfach extrem vorsichtig, wenn Exponenten der Wahrheitsbewegung mit okkulter Symbolik daherkommen, da ich deren Muster offengelegt habe und kenne.
Im Interview mit Pedram erzählt Kilez über die Wahl des „Alchemist“ als Album-Thema: https://youtu.be/sNIl1bdKrGQ?t=11m8s

Funktioniert das „Umdrehen“ der Methoden der Logen, oder ist das spirituell ein Griff ins Klo? Wer weiss, ich sende Kilez auf jeden Fall mal ein paar Fragen dazu und hoffe, er hat Zeit und Lust zu antworten.

Als einer mit einer machmal sehr langen Leitung ziehe ich folgendes Fazit: Begegnen wir uns in Echt, es ist wichtig und hilft uns persönlich weiter.

Herzlichst, der Chaukee

Alternatives Leben: Wildnis & Tiny-House Videos fürs Gemüt

Leben geht auch anders, so sehe ich echte Zukunft. Schön, gibt es nicht nur Lifestyle-Frauen in der Welt, ich vergesse das manchmal in der Schweiz 😉

Prüft alles, und das Gute behaltet!
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

 

Opfer von rituellem Missbrauch: „Ich wurde als Kind hunderte Stunden lang vergewaltigt.“

Ich kann nur sagen: Wachet auf! Danke RT, das Thema ist immens wichtig, wollen wir die satanistische Steuerung der Welt endlich hinter uns lassen und unsere Kinder SCHÜTZEN.
Bemerkung: Der Vorwurf, Anneke Lucas‘ Anschuldigungen seien Fake und die portierende Organisation globalcitizen.org“ sei eine Soros NGO erweist sich sehr wahrscheinlich als falsch. In der Führung und der Finanzierung konnte ich bisher keine Verbindung zum Soros-Netzwerk herstellen, einzig auf der Partnerliste gibt es einige dieser Globalisten-NGOs von Soros‘ Gnaden. Die Verwechslung mag von der fast gleichen Webadresse global-citizen.org stammen (mit Bindestrich), die eindeutig dem Altmeister des Chaos entspringt. Wer weitere Informationen hat, möge sie mir bitte im Kommentar mitteilen.

Prüft alles, und das Gute behaltet!
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Update 20.01.2017: Mutiger Mann!

Update 26.01.2017: Guter weiterführender Hintergrundartikel bei Anonymous:

http://www.anonymousnews.ru/2017/01/26/belgisches-paedophilen-opfer-packt-aus-ich-traf-politiker-vips-und-staatsoberhaeupter

Update 27.02.2017:

Die Jungs von Zombiewood Productions reichen zwei erstklassige Artikel zum Thema nach:

 

Rüdiger Lenz über Ehrlichkeit

Das folgende Video von Rüdiger Lenz schneidet ein meines Erachtens wichtiges Thema an auf dem Weg zum Wandel, den wir selber sein können.

Prüft alles, und das Gute behaltet!
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Ein paar Gedanken im Anschluss

Selbstehrlichkeit ist erst einmal schmerzhaft. Unter anderem geht das nicht ohne Transformierung des Egos, ohne die De-Identifikation mit meinem Äusseren und meinem Denken, mit der tiefen Identifikation mit meinem Selbst. Erst wenn ich erkenne, dass ich nicht mein Denken bin, und auch nicht mein Fühlen, sondern mein Sein, kann ich restlos ehrlich zu mir sein. Ich weiss dann, dass ich äusserlich und im Denken nicht so perfekt sein kann, wie ich es im Selbst eigentlich bin. Hab ich Einfluss auf meine Stammhirnfunktionen? Wenig (und da geht schon Einiges ab!). Hab ich Einfluss auf meine innere Stimme (wir haben bis zu 50’000 solcher Selbstgespräche in uns drin – jeden Tag. 95% davon negativ/bremsend/beohnmächtigend durch unsere Geschichte/Kindheit und Schule)? Wenig. Hier mein Weg zur Ehrlichkeit: Übe dich in Selbstbeobachtung und MERKE erstmal, dass du in einer bestimmten Situation lügst, reflektiere deine Gründe und finde heraus, warum du unehrlich (zu dir selbst) bist. Es geschieht so Vieles unbewusst, Vieles davon merken wir erst später, wenn wir unser Handeln nachträglich reflektieren. Bewusstsein und Bewusstheit ist Alles auf dem Weg zur Deprogrammierung unserer Gehirnwäsche, auf dem Weg zur Authentizität.

Weitereführendes Wissen: https://chaukeedaar.wordpress.com/2011/03/02/mind-control-why-we-need-spiritual-self-realization-to-free-us-from-new-world-order-tyranny/

Herzlichst, der Chaukee

Bist du ein Veganer, Vegetarier, Flexitarier, Flexiganer oder Pragmatiger? Über die Nutzlosigkeit von Ego-Labels

Prüft alles, und das Gute behaltet!
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

Die bekannte Vorlesung von Gary Yourofsky hat mich vor ein paar Jahren innerhalb von 1.1 Stunden zum „Vegetarier“ gemacht. Beim Fleischverzicht entwickelte ich einen für mich pragmatischen (und für die „Religiösen“ ketzerischen) Ansatz, gelegentlich auf Besuch oder in der Familie Fleisch zu essen, das bei von uns gekannten Bio-Bauern gekauft wurde, bei denen wir die Tierhaltung selber gesehen haben sowie die Schlachtung direkt auf dem Hof gegeben ist. Das aber nicht aus Genusssucht, da es mir selber besser geht, wenn ich komplett auf Fleisch verzichte, aber weil ich damit den Mitmenschen gelegentlich eine Variante vorleben kann, die sie selber eher zum Mitdenken animiert, als wenn ich sie militant vor den Kopf stosse. Auch die paar Forellen, die ich selber in der Natur fange (perfekte Tierhaltung dort, übrigens) und selber fachmännisch sofort betäube und bewusstlos ausbluten lasse (Kiemenschnitt), verzehre ich ohne schlechtes Gewissen, aber mit Dank an die Kreatur und im Bewusstsein meiner Abhängigkeit von der Natur.

In den letzten Monaten ist mir vor allem durch die Lekture der Schweizer VgT-Nachrichten (dem Verein gegen Tierfarbriken, den ich seit  Jahren bescheiden finanziell durch meine Mitgliedschaft unterstütze) bewusst geworden, dass die Milchindustrie qualitativ und quantitativ wahrscheinlich noch mehr Tierquälerei produziert, als die Fleischindustrie selber (hier die schockierende VgT-Magazin-Ausgabe über die Milchindustrie in der ach so humanen Schweiz). So habe ich Schritt um Schritt begonnen, meinen Milchbedarf zu reduzieren durch Umstellung auf Sojamilch und Wasser und durch Ersetzen meines kraftsportlerisch verwendeten Molken-Eiweiss-Präparates durch ein entsprechendes veganes Produkt (Plantein Reis, ein deutsches Produkt, das wirklich einigermassen schmeckt). Wen es interessiert, hier hat Tony von Heromaker eine gute Übersicht über solche Produkte geschrieben.

Nun ist mir in der letzten Ausgabe der VgT-Nachrichten zum ersten Mal der Begriff „Flexitarier“ begegnet. Gemäss Wiki-Lügia:

Der Flexitarismus ist eine Esskultur, welche den Konsum von Fleisch zulässt, ihn jedoch nicht zum Mittelpunkt macht. Flexitarier essen nur selten, nur ausgewähltes oder nur wenig Fleisch.

Bei der Recherche stösst man dann sofort auch auf religiöse Kampf-Veganer, denen Etikettendefinitionen für ihr Ego wichtiger zu sein scheinen, als das Tierwohl. Sektiererisches Verhalten begegnet einem leider sofort, wenn man sich etwas in den Kreisen von Vegetariern und Veganern umsieht.  Dazu gehören gerne Angriffe auf die Person, anstatt Diskussion um die Sache und Toleranz gegenüber dem freien (meinetwegen unterentwickelten) Willen des Gegenübers. Es würde mich positivst überraschen, wenn sich solches nicht auch im untenstehenden Kommentarbereich niederschlagen würde (überrascht mich doch 😀 ). Das ist traurig, weil es den Tieren schadet, je mehr Menschen man mit seinen Angriffen abstösst. Man stelle sich vor, dass weltweit anstelle der etwa 10 Prozent Vegetarier und 1 Prozent Veganer nun 50 Prozent oder mehr Flexitarier oder Flexiganer würden – das Tierelent, die Umweltbelastung und die Nahrungsmittelknappheit würde sich vergleichsweise massiv verbessern. Einfach durch die Masse von Flexi-Menschen, die sich auf den Weg begeben. Denk mal drüber nach!

Wer bereits vollständig vegan lebt: Bravo, ich ehre dich! Sei aber bitte geduldig mit denen, die erst am Anfang des Weges stehen, auch wenn dies in Anbetracht vom real existierenden Tierelend schwer fällt. Ich bin kein Freund von blinder Toleranz, aber unter Aufwachenden, die durch Selbstermächtigung sich und damit die Welt zu verbessern beginnen, wäre ein wohlwollendes Mentoring nutzbringender als der uns gesellschaftlich eingeimpfte militante Ego-Kampf.

Und du, der du noch unentschlossen lebst, beginne doch noch heute etwas Kleines zu verändern – die Bewegung ist entscheidend, willst du in einer besseren Welt ankommen.

Herzlichst, der Chaukee

Kuh frisst Mensch

Update 13.12.2016: Richard David Precht über Massentierhaltung – sehr guter Mann, unbedingt reinhören!

Vision 2016

Prüft alles, und das Gute behaltet!
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

english-country-pub-gardenNiemand weiß, woher es kam. Ich Jahre 2016 entschlossen sich die Menschen in einem fernen Land, dass es genug war. Sie hatten vor lauter Blick auf „die da oben“ innere Nackenstarre erhalten und hatten schlicht und einfach die Fähigkeit verloren, von jemand anderem als sich selber Lösungen zu erwarten. Oder war es nach Jahrhunderten der Lüge die plötzliche Unfähigkeit, irgendetwas zu glauben, was man nicht selber überprüfen konnte?

HolzhausWie dem auch sei, zuerst entschied sich eine Mehrheit der Bevölkerung innerhalb weniger Tage, komplett auf Fernsehen, Zeitungen und elektronische Medien zu verzichten. Sie kündigten ihre Abonnemente und Fernsehanschlüsse und stellten die Geräte in den Keller oder in den Estrich, inklusive ihrer Mobiltelefone. Kaum jemand erfuhr so noch vom großen Aufschrei der „Mächtigen“ in den Medien über diese wachstumshemmende Ungeheuerlichkeit! Sie genossen die plötzlich vorhandene Freizeit und nutzten diese spontan, um sich mit ihren Nachbarn und Mitarbeitern auszutauschen, an denen sie sonst nur mit kurzem Gruß vorbeigerauscht waren. Oder auch mit dem Sitznachbarn, den sie sich über sein Socialmedia-Konto ganz anders vorgestellt hatten. Sie nutzten die plötzlich gewonnene Ruhe im Kopf, um selber zu denken und die Gedanken gegenseitig auszutauschen, und so kauften sie ganz wie von selber immer weniger Konsumgüter und stellten fest, dass sie nun ihr Arbeitspensum beim Konzern reduzieren konnten. Vauban_FreiburgDie wiederum freigewordene Zeit nutzten sie, um Bücher zu lesen und in der Nachbarschaft gemeinsam Gärten anzulegen, womit sie sich unter anderem ein natürliches Grundeinkommen, aber auch eine natürliche Gesundheitsvorsorge sicherten. In ihrer zuzunehmenden Zufriedenheit auf ihrem entstehenden „Garten Eden“ kamen sie gar nicht mehr auf die Idee, Ferien in der Ferne zu buchen – die merkwürdigen Streifen am Himmel verschwanden nach und nach. Besonders findig wurden sie auch in der Wiederverwertung all der Geräte wie Automobile, die sonst nur noch unnütz in der Gegend gestanden hätten.

Img_20160125_171536Die Bauern hingegen freuten sich besonders, dass sie nicht mehr alleine all die Bequemen durchfüttern mussten, sondern ihr Wissen so wertvoll wurde, dass sie neben ein bisschen Anbauberatung endlich diese Dinge tun konnten, die sie wirklich gerne machten. Mehr als das bisschen Land, welches man mit den eigenen Händen beackern konnte, benötigte nun niemand mehr und schuf Platz für all die ehemaligen Städter, die schnell merkten, dass sie mehr Natur brauchten. Es zeigte sich, dass die Natur die einsamen Städte schnellsten selber renaturierte und vielen Tieren ideale Nischen bot.

ErdhausMan hätte sich denken können, dass Militärs und Geldmächtige aus aller Welt hasserfüllt in das Land eingefallen wären, aber der Einfall vollzog sich irgendwie in der anderen Richtung. Aus der Ferne hörten sie noch Gerüchte von Herumstreunenden,  die mit ihren Waffen drohend und verzweifelt durch die Gegend streiften auf der Suche nach Menschen, die sich verängstigen ließen und auf Befehle hören würden. Diese Gerüchte verloren sich aber zunehmend, je mehr die betroffenen Menschen lernten, die andere Backe hinzuhalten.

permakultur2Nach einem Jahr begann der Geldfluss unbemerkt komplett zu erliegen. Die Menschen realisierten am Rande, dass sie auch ohne „Wirtschaftswachstum“ satt, gesund und glücklich waren. Die restlichen, nun „arbeitslos“ gewordenen Staatsbediensteten, und gar die ehemaligen Top-Manager der Konzerne nahmen sie in ihre Gemeinden auf und zeigten ihnen, wie sie ohne „Untergebene“ oder auch „Vorgesetzte“ überleben konnten. Wohl war man in Kontakt mit der Welt, aber diese wurde organisatorisch komplett unwichtig. Überhaupt war „Organisation“ überflüssig geworden – wenn es etwas zu regeln und zu besprechen gab, ging man zum Nachbarn oder traf sich in der Gemeinde. Jede und jeder erhielt Familienanschluss – auch wenn er selber keine eigene mehr hatte. Herbstlich-dekorierter-BauerngartenOberstes Gut wurden die Kinder – alles Wertvolle, was die Menschen nun hatten, seien es Weisheit, Liebe, Wissen und Intuition, wurde zuallererst mit den Kleinen und Heranwachsenden geteilt. Schlecht hätten sie sich gefühlt, wenn sie neue Entdeckungen und Schätze nicht zuerst ihren Kindern gegeben hätten.

Ihre Meisterschaft aber erlangten sie, als sie auf die übriggebliebenen Schatten zugingen und diese mit viel Geduld und Liebe in die Schöpfung zurückholten. Oder gingen sie eher auf die Schatten in sich selber zu? Darüber unterhielten sie sich amüsiert noch manche Nacht bei Kerzenschein.

Erdhaus

Update 12.12.2016: Die Lösungen sind bereits da

Update 09.08.2017: Die neue Welt entsteht